Any meaningful learning is experiential. 

- Carl Rogers

Personzentrierte Ausbildung nach Carl Rogers

Eine Personzentrierte Ausbilding am IPP ist etwas Besonderes. Sie findet in einer begleiteten Lerngruppe statt. Unser gemeinsamer Lernprozess unterscheidet sich von traditionellen, strukturierten Ausbildungen und entspricht damit nicht immer den “üblichen” Erwartungen: Statt auf Powerpoint-Folien und Frontalvorträge lassen Sie sich auf einen kreativen Gruppenprozess ein, der Ihr Leben bedeutsam verändern kann.

In der Ausbildung verbinden wir Theorie und Praxis. Darauf legen wir großen wert. Zentral für die Ideen von Carl Rogers ist die lebenslange "Person-Werdung", die die Auszubildenden begleitet. Erst das Erleben eigener Entwicklungsprozesse ermöglicht personale Begegnungen in professionellen Beziehungen, mit denen KlientInnen sich heilen können.

Lernen in der Gruppe

Nach Carl Rogers besitzt jeder Mensch eine natürliche Selbstaktualisierungstendenz. Sie führt zu Selbstbestimmung und -verantwortung. Sie wird in einer mitbestimmten Gruppe aktiviert und erfahren werden. Eigenverantwortung, Mitarbeit und Engagement sind dafür unbedingt erforderlich. Die Lerngemeinschaft entscheidet selbstverantwortlich und selbstbestimmt über ihre Prozesse; Die Ausbildenden stehen dabei als Begleitung zur Verfügung, jedoch nicht als richtungsgebende Autoritäten.

In der Gruppe lernen wir...

Für uns Selbst Für unsere Beziehungen Für unsere Berufe
  • Selbstbewusstsein
  • Selbstachtsamkeit
  • Erweiterung Ihres Handlungsspielraums
  • Freiheit, Werte, Ziele und Bestimmung
  • Echtheit und Akzeptanz
  • Fertigkeiten zur Konfliktlösung
  • Verbundenheit mit anderen Menschen
  • Personzentrierte Beziehungsgestaltung
  • Gesprächsführung und Gruppenleitung
  • Beratungs- und Psychotherapiefertigkeiten
  • Umgang mit Spannungen und Konflikten
  • Erlebnisorientiertes Arbeiten
  • Personzentriertes Lehren

Inhalte

Die Ausbildung bezieht moderne Entwicklungen im Klientzentrierten Ansatz mit ein, bsw. Focussing, Pre-Therapy, und Körperarbeit.

Unter anderem lernen wir:

Theorie Praxis
  • Störungslehre
  • Historische und philosophische Grundlagen des Personzentrierten Ansatzes
  • Vergleich mit Theorien, Forschungs- und Interventionsmethoden anderer Therapieschulen
  • Supervisionen und Fallpräsentationen
  • Group-Facilitation
  • Entwicklung des eigenen Helferverhaltens
  • Selbsterfahrung: individuelle Gespräche, Körperarbeit, Aktivitäten zur Selbstaktualisierung, Encounter- und Selbsterfahrungsgruppe
  • Interventionsfertigkeiten, Forschungs- und Kontrollmethoden

Ablauf

Wenn Sie eine Ausbildung in Erwägung ziehen, erwartet Sie der folgende Ablauf:

  1.  Sie Sollten grundlegende Kenntnisse des Personzentrierten Ansatz mitbringen. Diese können Sie bsw. im Encounter erwerben.
  2.  Danach folgt das Propädeutikum in der Gruppe.
  3.  In den Aufbaukursen 1 - 4 vertiefen Sie Ihre Fertigkeiten und lernen, diese Ihrem professionellen Umfeld gezielt anzuwenden

Ablauf